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Dramatischer Schlussakt der Linksrheinischem JSG MB1 gegen HC Berchem

Am 1. Februar empfing das Team vom Mittelrhein mit den Gästen aus dem Luxemburgischen Berchem den einzigen internationalen Teilnehmer der Pokalrunde. Das Hinspiel hatte das Team von Trainer Thomas Heiden verdient mit 32:27 für sich entscheiden können. Nach den Siegen gegen Merchweiler/Quierschied und Osthofen/Worms ist das Jahr bisher ohne Punktverlust gestartet – eine Serie die im Idealfall fortgesetzt werden sollte.

Die ersten Aktionen gehörten den Gästen und trotz zweier Paraden von JSG-Torwart Jannik Höblich konnte diese sich innerhalb von nicht mal drei Minuten zunächst auf 1:3 absetzen. Doch im mittlerweile vierzehnten Saisonspiel wirkten die Gastgeber schon deutlich routinierter im Umgang mit diesem Rückstand und konnten nach Doppelschlag durch Arne Rüfereck und Matti Sorg zum 5:5 erstmals ausgleichen. Der Kampf war nun angenommen und lediglich einige Ungenauigkeiten auf beiden Seiten verhinderten, dass sich einer der beiden Kontrahenten länger in Führung halten konnte. Thomas Heiden zog nach knapp 18 Minuten und beim Stand von 14:15 die erste Auszeit und hatte als Problem eine gewisse Körperlosigkeit im Defensivverhalten ausgemacht. Allerdings fruchteten seine Worte besonders bei der Offensivreihe der JSG, stellten diese nun doch einen sauberen 4:0 Torelauf innerhalb von 2 Minuten auf die Beine. Zweimal Arne Rüfereck, Colin Müller und Louis Hartmann überwanden Paul Stöber im Tor der HC während seine Vorderleute keinen eigenen Angriff durchbringen konnten.

Berchem steckte aber keineswegs auf und kämpfte sich 3 Sekunden vor der Pause wieder auf ein Tor heran bevor Schiedsrichter Guido Bednarz die ersten 25 Minuten beim Stand von 19:18 abpfiff.

Der kombinierte Nachwuchs von Handball Mülheim-Urmitz und HSV Rhein-Nette kam gut aus der Kabine und stellte mit schnellen Treffern von Topscorer Louis Hartmann und Matti Sorg frühzeitig die Weichen Richtung Sieg. Nach einem Doppelschlag von Amin Gharbaoui und einem vereitelten 7-Meter zog die JSG gar zum ersten Mal auf 5 Treffer weg. Doch dieses Ruhepolster erwies sich als trügerisch. Kaum ließen es die Hausherren hinten wieder etwas zu ruhig angehen erspielte sich Berchem Chance um Chance. Vorne zu überhastet, hinten wieder ohne den notwendigen Druck gegen die Angreifer drohte das Spiel bei 27:26 noch einmal zu kippen, so dass es die nächste korrigierende Gesprächsrunde an der Seitenlinie gab. Colin Müller und Robin Siemsen brachten das Team dann schnell wieder in Front, ehe es den nächsten Schock zu verdauen gab.

Jannik Höblich verletzte sich nach einem bis dahin sehr starken Spiel bei seiner 22. Parade und noch knapp 6 Minuten auf der Uhr derart, dass die JSG in der Folge ohne etatmäßigen Torwart auskommen musste. Arne Rüfereck schnappte sich das Langarmjersey und stellte sich für die verbleibende Zeit zwischen die Pfosten. Der Gästekeeper Paul Stöber hielt den HC nun im Spiel und Horia Trasca brachte sie sogar auf 29:28 heran.

Als dann das Team aus Luxemburg den nächsten Angriff leichtfertig vergab, scheiterte die JSG wiederum an der Latte. Berchem traf zum 30:29 und der Gegenstoß der JSG landete im Block der nun Morgenluft witternden aber in Unterzahl spielenden Gäste. Pfostentreffer hüben, Ballverlust durch technischen Fehler drüben und so befürchteten viele knapp 30 Sekunden eigentlich schon den Ausgleich.

Doch Louis Hartmann pflückte den letzten langen Pass des Torwarts vor dem nach vorne geeilten Luxemburger Angreifer aus der Luft und beruhigte sofort das Spiel um keinen weiteren Gegentreffer zu riskieren. Den klug und mit Ruhe aufgebauten Angriff nutzte Robin Siemsen dann zum umjubelten 31:29 Siegtreffer.  

Vor der Karnevalspause gibt es nun am kommenden Samstag noch das Spiel gegen Tabellenführer Dansenberg gegen den die JSG im Hinspiel mit nur zwei Toren weniger lange gut mitgehalten hatte. 

Für die JSG spielten: Jannik Höblich (TW, 22 Paraden), Leo Pitzen, Janne Kohl, Max Koch, Robin Siemsen (7), Amin Gharbaoui (3), Matti Sorg (3), Colin Müller (4), Tjark Heiden, Arne Rüfereck (5), Romeo Kohlhaas (1), Louis Hartmann (8)

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AdrenalinPur Ausgabe IV - 15.04.2023