Toller Jahresauftakt für unsere Spielgemeinschaft! Mit einem souveränen 15:20 (3:10) Auswärtssieg bei der JSG Hunsrück gewinnen die Girls aus Weibern, Andernach und Plaidt ihr 6. Spiel in Serie und machen genau da weiter, wo man im letzten Jahr aufgehört hat.
Die Vorzeichen vor dem Spiel konnten kaum besser sein. Das Team hatte 2 sehr gute Trainingswochen und die Trainer konnten einen komplett gesunden, voll besetzten und hochmotivierten Kader in der Hirtenfeldhalle in Kleinich ins Rennen schicken. Von Beginn an verteidigte die JSG mit großer Hingabe und konnte sich bereits früh auf 0:4 (5. Minute) absetzen. Auch eine Auszeit der Hunsrückerinnen beim 2:6 (19.) hielt die Mädels um die famos haltende Leonie Groß nicht auf. Zur Pause setze sich Weibern / Rhein-Nette bereits spielentscheidend ab.
„Diese Halbzeit hat uns allen unglaublich gut gefallen. Basics, Vorgaben und die Infos aus der Spielvorbereitung wurden von allen Spielerinnen überragend umgesetzt und es galt jetzt weiterhin so aufzutreten. Wir möchten die 2. Halbzeit immer bei 0:0 starten. Das haben die Girls auch sofort wieder gezeigt.“
Denn wer jetzt glaubte das die JSG in einen Verwaltungsmodus schalten würde lag komplett falsch. Selbst die offensive, teils Manndeckung spielende, Heimmannschaft konnte den anhaltenden Lauf der JSG nicht bremsen. Über 4:14 (30.) setzen sich die Gäste auf 9:20 (43. Minute) weiter ab. Die letzten 7 Minuten gehörten jedoch komplett der JSG Hunsrück! Der stark kämpfenden Heimmannschaft gelang es durch einen 6:0-Lauf sogar noch die 2. Halbzeit für sich zu entscheiden, was aber die Freude über eine tolle Vorstellung nur minimal bremste.
„Wir sind so stolz auf die Mannschaft! Wie wir bis zur 43. Minute aufgetreten sind ist mit Worten kaum genug zu würdigen. Wir haben erneut 9 verschiedene Torschützinnen und zeigen fantastischen Teamhandball. Vor allem unsere starken Außen wurden von den Rückraumspielerinnen toll in Szene gesetzt. Unser Herzstück ist aber wie immer die starke Abwehr mit unseren fantastischen Torfrauen. Die letzten 7 Minuten haben wir jedoch kurz ansprechen müssen. Nicht weil wir sportlich diese Phase „verloren“ haben, sondern weil wir uns da nicht so gezeigt haben, wie wir alle gemeinsam Handball verstehen und spielen wollen. Das Ergebnis hat für uns keine Bedeutung, solange wir füreinander spielen und unser wirkliches Gesicht zeigen. Wir freuen uns extrem auf die kommenden Wochen, in denen wir weiter wachsen und weiterhin mit so viel Spaß und Leidenschaft auftreten möchten. Danke auch an unser tolles Publikum, die uns bei diversen Widrigkeiten im Spiel toll unterstützt haben.“
Es siegten: Groß (16 Paraden), Moog; Küveler (2), Ebert, Gabriel, Rach (2), Reintges, Finke (1), Wingender, Gilcher (1), Nalbach (2), Montabaur (5/4), Becker (1), Zengin (4), Binot (2)
